Vom Korn zum Mehl

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Vom Korn zum Mehl

Unser Getreide wird größtenteils von heimischen Landwirten aus der Umgebung noch selbst zur Vermahlung gebracht. Schon bei der Anlieferung wird das Korn auf seine Qualität untersucht. Stichproben geben Aufschluß über Aussehen, Besatz, Feuchtigkeit und Proteingehalt der angelieferten Ware. Befinden sich diese Daten im normalen Bereich, wird das Getreide in unseren Silos eingelagert und vor der Weiterverarbeitung gründlich gereinigt.

Die Reinigung erfolgt mit Hilfe verschiedenster, moderner Maschinen. Als erstes filtern Schwingsiebe in der Ware befindliches Erdmaterial heraus, im Anschluß befreien Steigsichter das Getreide von kleineren und leichteren Partikeln. Danach werden mittels Steinauslesern noch verbliebene Steine aus dem Getreide gesiebt, bis schlußendlich in den Trieuren die Ware vom kompletten Restbesatz befreit wird. Nach der erfolgten Reinigung gelangt das Getreide in die Abstehzellen und ist nach 12 Stunden fertig zur Weiterverarbeitung.

Der gesamte Mahlvorgang ist in mehrere Stufen unterteilt. Das Getreide wird vollautomatisch auf verschiedenen Walzenstühle (Foto links) und mehreren Ebenen bearbeitet. Um die unterschiedlichen Feinheiten und Typen zu erhalten, wird das Getreide auf unterschiedlichen Wegen durch die Mühle geleitet.

 

Die Vermahlung wird von der zentralen Steuerungsanlage geregelt, von wo aus unser Müllermeister jederzeit die volle Kontrolle über Ablauf und Qualität garantieren kann.

Ein angeschlossenes EDV-System liefert weiters die genauen Daten über die erfolgte Ausbeute und den totalen Lagerstand.

 

Bevor nun unser Produkt in den Verkauf gelangen darf, erfolgt noch die abschließende Qualitätskontrolle im hauseigenen Labor.
Hier werden Stichproben jeder vermahlenen Charge auf ihren Asche- und Eiweissgehalt sowie auf alle übrigen Qualitätsmerkmale hin untersucht. Sollte eine Charge einmal nicht den Spezifikationen entsprechen, kann somit umgehend in den Produktionsablauf eingegriffen werden.

 


Nach erfolgter Qualitätskontrolle werden unsere Erzeugnisse in Silos gelagert und zur Weiterverarbeitung entweder lose in LKWs oder in verschiedensten Packungsgrößen abgefüllt zu unseren Kunden transportiert.

 

 

 

Weichweizen
Weichweizen

Kommt als weiches mehliges Korn vor.
Die Hauptanbaugebiete sind Nordamerika und Europa.
Weichweizen gibt es in zahlreichen Sorten, die sich in der Qualität unterscheiden. Er hat eine sehr gute Backfähigkeit und ist die Grundzutat für Brot und Gebäck.

 

 

Hartweizen oder DurumweizenHartweizen / Durumweizen
Das Anbaugebiet ist vor allem der mediterrane Raum. Durum hat ein hartes, glasiges und eiweißhaltiges Korn. Durumweizen ist besonders zur Herstellung von Teigwaren geeignet. Er wurde besonders für feste Produkte mit intensiv gelber Farbe und hoher Kochfestigkeit gezüchtet. Damit diese Ausprägung gewährleistet ist, eignen sich Anbaugebiete mit genügender Trockenheit und Wärme während der Abreifephase. Zum Backen ist Mehl aus Durumweizen wegen des zähen Klebers weniger brauchbar, da der Teig schwer zu lockern ist.

 

Gerste, BraugersteGerste wurde schon vor 5000 v. Chr. in Kultur genommen und kommt aus dem vorderasiatischen Raum. Sie ist klimatisch anspruchslos und wächst in allen Erdteilen, besitzt jedoch nur geringe Backfähigkeit. Durch ihre Schleimbildung eignet sich Gerste gut als Krankenkost. Verwendung findet sie aber auch für die Bier- und Branntweinerzeugung (schottischer Whisky), für Malzkaffee und zur Gerstengetränkeerzeugung.
Braugerste
Die Anforderungen an die Braugerste sind vielfältig. Bestimmte Kriterien müssen unbedingt eingehalten werden, da sonst die Produkte sehr schnell "wild" werden und somit den Qualitätsansprüchen nicht entsprechen. Aber das Anbauen von Braugerste lohnt sich wieder, jedoch nur für spezielle Sorten und dabei gilt "Qualität geht vor Ertrag".

Hafer
Der Hafer
ist aus der eurasischen Urheimat nach Mitteleuropa gelangt und dann erst als „sekundäre Kulturpflanze“ angebaut worden. Er gedeiht auch in kühlen Lagen. Hafer hat einen hohen Fettgehalt und ist sehr nährstoffreich aber nicht backfähig. Aufgrund seiner Schleimstoffe eignet sich Hafer besonders für die Kranken- und Säuglingsnahrung. Der Hafer wird vor allem als Futtergetreide angebaut. Seit den 60er Jahren ist der Bedarf durch vermehrte Reitpferdehaltung wieder stark gestiegen.

 

RoggenRoggen
Das Ursprungsanbaugebiet ist vermutlich der Kaukasus, von wo er als "Unkraut des Weizens" nach Europa gelangte. Er wurde etwa 1000 v. Chr. in Kultur genommen. Roggen steht in der Reihenfolge der Weltanbauflächen und der Produktion an letzter Stelle. Er ist ein Brotgetreide der kühlen, gemäßigten Zone. Roggenmehl ist grau und gut backfähig, für Brot, Getreidespeisen, Kaffeeersatz und zur Branntweinerzeugung gut geeignet.

 

MaisMais stammt aus Mittelamerika, ist frostempfindlich und braucht ein mildes Klima, um optimal zu gedeihen. Die Spanier brachten den Mais kurz nach 1500 nach Europa, wo er zunächst bestaunt, aber erst im 17. Jh. angebaut wurde. Mais ist nicht backfähig, hat einen hohen Kohlehydrat und Fettgehalt, verdirbt jedoch im vermahlenen Zustand sehr schnell. Es wurden verschiedenste Sorten gezüchtet, die jeweils unterschiedliche Verwendungszwecke haben.
Zum einen wird Mais zu Beilagen, Süßspeisen, Maisflocken (Cornflakes) und Popcorn verarbeitet, weiters wird er für die Traubenzucker- und zur Maiskeimölerzeugung, sowie in der Futtermittelindustrie verwendet.

 

 

Geschichtliches:
Vor über 12000 Jahren haben die Menschen entdeckt, dass die Körner bestimmter Gräser gut schmecken und sättigen.
Zunächst haben sie sie nur gesammelt, später lernten sie, solche Gräser in der Nähe ihrer Wohnstätten auszusäen, um sie dann einfacher ernten zu können.

Beim Sammeln bevorzugten sie die Ähren mit den größten Körnern. Einige davon säten sie wieder aus und auf diese Weise entstanden unsere heutigen Getreidesorten.

Statistisches:
Zu Brot-, Futter- und Verarbeitungs-zwecken (1994) werden

  • 240.900 ha Weizen,
  • 73.700 ha Roggen,
  • 265.300 ha Gerste,
  • 52.700 ha Hafer sowie
  • 8000 ha Menggetreide (Weizen und Roggen) und Dinkel angebaut.

Der Getreideanbau macht 45 % des Ackerlands von Österreich aus. Eine Gesamtproduktion von 2,44 Millionen Tonnen (1993) deckt die Versorgung zu 108 % (bei Brotgetreide zu 128%). In Österreich werden pro Kopf und Jahr 49,1 kg Weizen und 12,6 kg Roggenmehl konsumiert. Unter allen Getreidearten nimmt der Weizen hinsichtlich Anbaufläche und Produktion die Spitzenstellung ein. Er ist das bedeutendste Brotgetreide, weil er aufgrund des hohen Klebergehalts gute Backeigenschaften aufweist. Er wurde schon früh (vor ca. 8000 Jahren) in Kultur genommen und hat sich in zahllose Formen aufgespaltet.

Das Getreidekorn:

Getreide wird zu Nahrungs- oder Futtermitteln verarbeitet. Die Halme werden als Stroh bei der Viehhaltung oder als Verbesserung für den Boden genutzt.

Aufbau und Bestandteile des Getreidekorns:Aufbau des Getreidekorns

Wesentliche Bestandteile:

  • Zellulose
  • Eiweißstoffe
  • Vitamine
  • Enzyme
  • Kohlenhydrate
  • Mineralstoffe
  • Fette
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